Hier lesen Sie häufig gestellte Fragen und unsere Antworten darauf. Ihre Frage ist nicht dabei? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf…..
Fragen rund um den Bestellvorgang
Wir konzentrieren uns hier auf Fragen zur Plazenta als Ausgangsmaterial für die mentop vac®, aber viele Fragen und Antworten können auf andere Ausgangsmaterialien übertragen werden. Fragen, die hier nicht beantwortet werden, können uns gerne per email, auf Instagram oder am Telefon gestellt werden.
?? Was ist, wenn das Bestellset nicht rechtzeitig da ist?
Ist die Zeit zu knapp, sich das Probenversandgefäß vor der Geburt zu bestellen, sollte ein kleines Stück Plazenta (ein ca. erbsengroßes Stück reicht aus) eingefroren werden. Dieses Stückchen kann dann später unaufgetaut in das Probenfläschchen gegeben werden. Auf keinen Fall sollten andere Lösungsmittel wie z. B. Formalin zur Konservierung verwendet werden.
?? Wie schnell muss die Bestellung nach der Geburt eingesandt werden?
In der Lösung im Probengefäß von Mentop Pharma e. K. ist das Plazentastückchen bis zu 3 Monaten sicher aufbewahrt – auch wenn es bei Raumtemperatur gelagert wird. Sie können also nach der Geburt ganz entspannt sein und die Plazentaprobe im Laufe der nächsten Tage einsenden.
?? Wie lange kann man Plazenta einfrieren, um sie später einzusenden?
Ist die Plazenta eingefroren, so kann hieraus bis zu einem Jahr nach der Geburt ein Stückchen für die Herstellung der mentop vac® Plazenta-Globuli entnommen und eingeschickt werden.
?? Was kann die Qualität der Plazenta-Probe so beeinträchtigen, dass sie nicht verarbeitet werden kann?
Es gibt nur wenige Gründe, die die Verarbeitung der Plazenta zu mentop vac® Plazenta-Globuli verhindern, wenn die Plazentaprobe wie angegeben in das Glasfläschchen mit der Lösung (Probenfläschchen für mentop vac®) eingebracht wurde.
Probenversandgefäße, welche äußerlich stark verunreinigt oder beschädigt sind oder aus anderen Gründen nicht den Qualitätsanforderungen von Mentop Pharma entsprechen, können nicht zur Verarbeitung angenommen werden. Da die Plazenta ein „einmaliges Geschenk“ ist, sollte man daher mit besonderer Achtsamkeit vorgehen.
Plazenta, die ungekühlt und nicht im Probengefäß von Mentop Pharma aufbewahrt wird, ist bereits nach 1 Tag nicht mehr zu verwenden. Ebenfalls nicht verwendbar ist Plazenta, die in anderen konservierenden Lösungen eingelagert wurde (z. B. Formalin, Isopropanol). Auch bei Einlagerung in sterile Kochsalzlösung oder sterilem Wasser ist die Haltbarkeit nur kurz, da diese Flüssigkeiten nicht konserviert sind.
?? Was ist, wenn während der Schwangerschaft oder unter der Geburt Medikamente verabreicht werden?
Durch die homöopathische Herstellungsweise ist ausgeschlossen, dass sich stoffliche Mengen an Medikamenten im homöopathischen Arzneimittel finden. Die Plazenta ist zudem kein „Lagerort“ für Medikamente, sondern lediglich die Schranke zwischen dem Blutkreislauf von Mutter und Kind. Inwieweit sich z. B. rund um die Geburt gegebene Arzneimittel in der zumeist relativ kurzen Zeit der Gabe überhaupt in der Plazenta finden, ist schwer zu beurteilen. Eine Art „Information“ über genommene Medikamente, können sich im homöopathischen Mittel widerspiegeln, aber das wäre dann im Sinne der Homöopathie erwünscht.
?? Was ist, wenn die Mutter eine Infektion hatte bzw. hat oder während der Geburt ein Befall mit Streptokokken festgestellt wird?
Bei der Herstellung der Globuli aus der eigenen Plazenta steht ja die Idee im Vordergrund, neben den bekannten Eigenschaften der Plazenta auch den Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt und damit auch die individuellen Belastungen und Erfahrungen im homöopathischen Mittel mit zu erfassen. Sie werden durch die homöopathische Herstellungsweise in positive Impulse umgewandelt. So sehen es die Homöopathen.
Die Ausgangsstsoffe für die mentop vac® rund um die Geburt werden bei Mentop Pharma vor der Weiterverarbeitung autoklaviert, d. h. evtl. vorhandene Keime werden abgetötet. Zudem ist bedingt durch die homöopathische Herstellungsweise der Globuli, die rein rechnerisch gesehen eine „Verdünnung“ von mindestens 1:1000000 (D6) bedeutet, eine stoffliche Belastung mit Keimen praktisch nicht möglich.
?? Was ist, wenn eine Schwangerschaftsvergiftung vorlag?
Der Begriff Schwangerschaftsvergiftung ist zudem ein wenig irreführend, da die durch die Gestose/Präeklampsie verursachten Symptome keine „Vergiftung“ sind. Die Symptome (Bluthochdruck, Ödeme, Eiweißausscheidung) führen nach unserer Auffassung nicht zu einer toxischen Belastung der Plazenta. Dies gilt auch für die Symptome des HELLP-Syndroms. Eine Schwangerschaftsvergiftung stellt daher kein Problem für die Verwendung der Plazenta zur Herstellung homöopathischer Arzneimittel dar.
?? Was ist zu beachten, wenn die Geburt per Kaiserschnitt, Wassergeburt, Lotusgeburt erfolgt?
Grundsätzlich gilt: Die Plazenta ist unabhängig von der Art der Geburt für die Herstellung der mentop vac® Plazenta-Globuli verwendbar. Bei einem Kaiserschnitt oder einer Wassergeburt ist nichts Besonderes zu beachten. Bei einer Lotusgeburt sollte die Entnahme des Plazentastückchens möglichst bald nach der Geburt und somit vor einer eventuellen „Behandlung“ der Plazenta erfolgen.
?? Was ist, wenn Mutter und Kind verschiedene Rhesus-Faktoren haben?
Die Rhesusunverträglichkeit spielt eigentlich nur eine Rolle, wenn die beiden Blutgruppen direkt aufeinandertreffen (Vermischung des Blutes). Bei der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln aus der Plazenta spielt das keine Rolle. Die homöopathische Herstellungsweise (Potenzierungsschritte) führt außerdem dazu, dass in den Globuli letztendlich keine Blutbestandteile oder Antikörper zu finden sind.
?? Wie ist bei Zwillings- oder Mehrlingsgeburten vorzugehen?
Wenn eineiige Zwillinge über eine Plazenta versorgt werden, erhalten Sie ein gemeinsames homöopathisches Arzneimittel. Werden Mehrlinge jeweils über eine eigene Plazenta versorgt, empfiehlt es sich, von jeder Plazenta ein Stück einzusenden, damit jedes Kind sein individuelles Mittel erhält.
Sollten unter der Geburt die Plazenten den Kindern nicht eindeutig zugeordnet werden können, so kann von jeder Plazenta ein kleines Stückchen in ein Probenfläschchen gegeben werden und die Mehrlinge erhalten gemeinsame Globuli.
?? Warum gibt es bei Mentop Pharma keine Salben?
Vielfach besteht der Wunsch nach Salben, in die flüssige homöopathische Zubereitungen aus der Plazenta eingearbeitet werden. Mentop Pharma hat eine Herstellungserlaubnis, die sich auf orale Darreichungsformen beschränkt. Die Herstellung von Salben ist bei Mentop Pharma daher leider nicht möglich. Wir stellen aber gerne Kontakt mit einer Apotheke her, die aus den von Mentop Pharma hergestellten mentop vac® Dilutionen entsprechende Salben herstellen kann.
Fragen rund um die Anwendung der mentop vac® Plazenta-Globuli
?? Wie lange können oder sollen die mentop vac® Plazenta-Globuli gegeben werden?
In der Homöopathie wird so verfahren, dass die Mittel nur so lange gegeben werden, bis Besserung bzw. Beschwerdefreiheit erreicht ist. Das ist oft schon nach wenigen Stunden aber auch erst nach einigen Tagen der Fall.
Wird keine Besserung beobachtet, sollte ein Therapeut um Rat gefragt werden, da die Plazenta-Globuli möglicherweise nicht die richtige Wahl für diese Beschwerden sind. Bei ernsten Beschwerden ist immer der Arzt zu konsultieren.
?? Wie verabreicht man einem Baby die Globuli?
Die Globuli werden am besten unter die Zunge oder in die Backentasche gelegt. Dort lösen sie sich auf und entfalten über die Mundschleimhaut ihre Wirkung. Sollte Ihr Baby einmal Globuli verschlucken, so ist das kein Problem.
?? Welche Potenzen soll man wählen? D oder C? Was bedeuten die Zahlen?
D-Potenzen sind Dezimalpotenzen mit Potenzierungsschritten im Verhältnis 1 : 10, wobei der größere Anteil die neutrale Potenzierungsflüssigkeit ist.
D6 heißt, es wurden 6 Potenzierungsschritte 1 : 10 durchgeführt. Rein rechnerisch bedeutet das eine „Verdünnung“ von 1 : 1000000!! Aber Potenzieren ist nicht nur Verdünnen, sondern durch die Schüttelschläge entsteht die besondere Kraft der homöopathischen Arzneimittel.
C-Potenzen sind Centesimalpotenzen, dass heißt die Potenzierungsschritte werden im Verhältnis 1 : 100 durchgeführt.
Man kann nicht sagen, ob D- oder C-Potenzen besser sind. Manche Hebammen oder Therapeuten empfehlen eher D-Potenzen, andere arbeiten seit jeher mit C-Potenzen. Nach unseren Erfahrungen gibt es keinen großen Unterschied, ob man D6 oder C6 bzw. D12 oder C12 einsetzt. Entscheidend ist eher die Anzahl der Potenzierungsschritte
Die meisten Erfahrungen mit den mentop vac® Plazenta Globuli gibt es bisher mit den D-Potenzen D6, D8, D12, D20 und D30. Darum ist ein Set aus diesen Potenzen mit der dazugehörenden Stammlösung für spätere Nachbestellungen unser Bestellvorschlag.
?? Warum gibt es keinen Beipackzettel, wie man ihn sonst von Medikamenten kennt?
Die Begründung findet man im Heilmittelwerbegesetz. Als Hersteller homöopathischer Einzelanfertigungen dürfen wir nur Namen und Potenz des Mittels nennen – aber nicht sagen, bei welchen Symptomen dieses Mittel hilft. Eine Indikation darf nur genannt werden, wenn es Studien unter genau gleichen Bedingungen gibt. man nennt dies randomisierte Doppelblindstudien. In solchen Studien bekommen Patienten entweder ein Medikament oder ein Placebo. Nicht einmal der Arzt weiß, welcher Patient was bekommt. Dies soll jegliche Beeinflussung der Ergebnisse sowohl durch den Arzt als auch durch den Patienten ausschließen. So kann man Wirkungen von Medikamenten objektiv einschätzen und gesicherte Indikationen nennen.
In der klassischen Homöopathie gibt es so etwas in der Regel nicht. Hier geht man vom individuellen Patienten aus. Das passende Mittel wird aufgrund der Umstände, des Ortes und der Art der Beschwerden und der Konstitution des Patienten vom Therapeuten ausgewählt.
Bei den von Mentop Pharma hergestellten Einzelanfertigungen kommt hinzu, dass sie aus patienteneigenem Material hergestellt werden und nur für diesen Patienten gedacht sind. Diese Individualität lässt sich mit den oben genannten Bedingungen für die Studien nicht vereinbaren. Aus diesem Grund dürfen keine konkreten Angaben zu den Anwendungsgebieten dieser homöopathischen Arzneimittel gemacht werden.
In der Homöopathie hat die Verwendung von Plazenta, Muttermilch und auch die von Auto-Nosoden jedoch eine lange Tradition und es gibt einen reichen Erfahrungsschatz für viele unterschiedliche Anwendungsbereiche.
?? Vertragen die mentop vac® Plazenta-Globuli sich mit anderen Arzneimitteln?
Ja. Homöopathische Arzneimittel, zu denen auch die mentop vac® Plazenta Globuli zählen, nehmen auf ganz andere Weise Einfluss auf den Körper als übliche Arzneimittel. Sie werden auch nicht wie allopathische Arzneimittel über den Stoffwechsel abgebaut und haben daher auch darauf keinen störenden Einfluss. Die mentop vac® Plazenta Globuli können also bedenkenlos mit anderen Arzneimitteln kombiniert werden. In vielen Fällen sind sie sogar eine sinnvolle Ergänzung.
?? Gibt es Nebenwirkungen?
Uns sind keine Nebenwirkungen bekannt. Eine Besonderheit bei der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln ist die Erstverschlimmerung, die oft mit einer Nebenwirkung verwechselt wird.
Das Phänomen „Erstverschlimmerung“ bei der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln beschreibt den Effekt, dass sich die vorhandenen Symptome bzw. Beschwerden vorübergehend verschlimmern können. In diesem Fall sollte mit dem Therapeuten oder der Hebamme besprochen werden, wie weiter vorzugehen ist. In den meisten Fällen wird das Mittel dann seltener gegeben.
